Overnight Porridge mit Rhabarber-Kompott
- Michèle Grosswiler

- 5. Juni
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 19. Juni

Kaum ein Lebensmittel schmeckt so sehr nach Frühsommer wie Rhabarber. Seine fruchtige Säure bringt Frische in den Alltag – und macht dieses Overnight Porridge mit Rhabarber-Kompott zu einem Frühstück der besonderen Art.
Über Nacht eingeweicht, morgens fertig – mit darmfreundlichen Akazienfasern und fruchtigem Rhabarber-Kompott.
Doch Rhabarber überzeugt nicht nur geschmacklich: In Kombination mit Haferflocken entsteht ein Frühstück, das lange sättigt, wertvolle Ballaststoffe liefert und die Verdauung unterstützt. Ergänzt durch Akazienfasern wird das Porridge zu einem echten Plus für den Darm. Als präbiotischer Ballaststoff dienen sie unseren nützlichen Darmbakterien als Nahrung und unterstützen so eine gesunde Darmflora – ganz ohne den Geschmack zu verändern.
Haferflocken über Nacht einweichen – ein kleiner Schritt mit grosser Wirkung
Durch das Einweichen wird ein Teil der Phytinsäure abgebaut – ein sogenannter Antinährstoff, der die Aufnahme von Mineralstoffen wie Magnesium, Zink und Eisen hemmt. Die Mineralstoffe werden dadurch besser verfügbar. Zudem quellen die Haferflocken bereits über Nacht auf, was sie oft bekömmlicher macht und für eine besonders cremige Konsistenz sorgt.
Overnight-Porridge
100 g zarte Haferflocken
150 ml Wasser
150 ml Kuhmilch oder pflanzliche Alternative
10 g Akazienfasern
Haferflocken mit Wasser und Milch verrühren, abdecken und über Nacht im Kühlschrank einweichen. Akazienfasern erst am morgen nach dem kochen einrühren.
Rhabarber- Kompott
400g Rhabarber
2 EL Zucker oder Kokosblütenzucker
1 Vanilleschote
Rhabarber waschen und in Stücke schneiden. Mit Zucker und dem Mark der Vanilleschote vermengen und 30 Minuten bei Zimmertemperatur ziehen lassen, bis sich Saft bildet. Danach ohne Deckel bei mittlerer Hitze sanft einkochen, bis der Rhabarber weich ist. Das Kompott hält sich im Kühlschrank 4–5 Tage.
Zubereitung morgens
Den eingeweichten Porridge in eine Pfanne geben und bei mittlerer Hitze unter Rühren erwärmen. Bei Bedarf etwas Milch nachgiessen. Vom Herd nehmen und die Akazienfasern einrühren – nicht mehr aufkochen, damit die präbiotische Wirkung erhalten bleibt.
Porridge in Schalen füllen und grosszügig mit dem Rhabarber-Kompott toppen. Nach Belieben mit Nussbutter, gerösteten Kernen oder einem Spritzer Hafermilch verfeinern.
Mein Tipp
Für eine besonders ausgewogene Mahlzeit kannst du das Porridge mit einer Proteinquelle ergänzen – beispielsweise griechischem Joghurt oder Skyr. Das hält länger satt und sorgt für einen ausgeglichenen Start in den Tag.




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